Grundsätzliches

Mit einem vielfältigen Beratungsangebot möchten wir an der Gesamtschule Kempen ein Klima schaffen, in dem die Schülerinnen und Schüler im System Schule bestmögliche Lern- und Entwicklungschancen haben und nutzen können.

Beratung ist grundsätzlich Aufgabe aller in der Schule tätigen Kräfte.

Nach unserem Verständnis funktioniert Beratung dann gut, wenn als  Grundvoraussetzungen Kommunikationsbereitschaft, Offenheit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit für die Schaffung einer gelungenen Beziehungsebene zwischen Schüler/-innen, Eltern und Lehrkräften vorhanden sind.

Das Beratungsangebot richtet sich an die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer/-innen, wobei letztlich immer die Wirksamkeit für die Schüler/-innen im Mittelpunkt steht. Das bedeutet z.B:

  • Förderung zur Selbsthilfe, Selbständigkeit und Eigenverantwortung
  • Vorbeugung von Schulschwierigkeiten und Lernversagen
  • Krisenintervention
  • Erlernen von Strategien zur Konfliktbewältigung

Gemäß dem allgemeinen Auftrag von Bildung und Erziehung verstehen wir Beratung an unserer Schule als Lebens- und Orientierungshilfe. Sie soll Kinder und Jugendliche stärken, ihnen helfen, Krisen zu bewältigen und Lebensperspektiven zu erschließen.Die Inhalte der Beratung werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Die Schule kooperiert auch mit außerschulischen Instutionen, die unterstützend im Entwicklungsprozess der Kinder und Jugendlichen tätig sind. Die wesentlichen sind unter der Überschrift ‚Kooperationspartner‘ aufgeführt.

 
Rollen- und Fachkompetenzen

Die Qualität unserer Beratung beruht auf der schulinternen Kooperation. Jeder an der Schule Tätige hat in seiner Rolle eigene Schwerpunkte und Kompetenzen und weiß um die der anderen.

In allen Ebenen von Schule wird Beratungsarbeit geleistet. In den einzelnen Arbeitsfeldern zeigt sich dies wie folgt:
 
2015 BeratungHanna Blümke, Mira Dugal-Klahre, Nina Steinert, Ilka Werner, Uwe Hötter und Ute Joerißen Foto: Wolfgang Kaiser, KempenSchulleitung (Uwe Hötter, Ute Joerißen, Ilka Werner, Markus Pricken)

  • Schullaufbahnberatung (Aufnahmegespräche, Differenzierungsberatung)
  • Einzelfallberatung bei Konflikten
  • Personalentwicklungsgespräche

Beratungslehrerinnen

Nina Steinert: Ansprechpartnerin für den 5. Jahrgang  und 6. Jahrgang

Uli Müller: Ansprechpartner für den 7. Jahrgang

Hanna Blümke: Ansprechpartnerin für den 8. Jahrgang

Wir bieten euch und euren Eltern eine individuelle Beratung an. Dabei unterstützen wir euch u.a. bei:

  • Lern- und Leistungsproblemen
  • der Schullaufbahnberatung
  • schwierigen Konflikten, die ihr mit dem Klassenlehrerteam nicht lösen könnt
  • persönlichen Schwierigkeiten

Kontakt:

Für SchülerInnen: Ihr könnt uns jederzeit ansprechen, z.B. in den großen Pausen oder über eure Klassenlehrer.

Für Eltern: Sie können über das Sekretariat (Tel. 02152 / 3403) den Wunsch nach Beratung anmelden und ihre Telefonnummer hinterlegen. Wir rufen zurück, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.

Klassenlehrer/innen

  • Beratung zur Förderung beim Lernen
  • Soziales Lernen
  • Einzelfallberatung bei Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten und Konflikten
  • Konfliktberatung für die Klasse
  • Schullaufbahnberatung (Differenzierungsberatung)

Fachlehrer/innen

  • Gesundheitsberatung
  • Verkehrserziehung
  • Beratung zur Förderung beim Lernen (Methodenlernen)
  • Einzelfallberatung
  • Differenzierungsberatung

Lehrerrat

  • Einzelfallberatung bei Konflikten (Schulleitung/Lehrer/-in; Lehrer/-in/Lehrer/-in)
  • Vermittlung von Rechtsberatung

Sonderpädagog/innen (Anke Brückner-Froh, Eva Hagedorn und Bernward Weiß)

Arbeit mit Schüler/innen und Klasse

  • ohne Beziehung keine Erziehung, d.h. SuS zunächst so annehmen, wie sie sind und Vertrauen aufbauen
  • private Logik und Sinnhaftigkeit des SuS-Verhaltens erfassen
  • Zeit, Kontinuität, Verlässlichkeit
  • Anwalt / Dolmetscher der SuS
  • Verstehen, aber nicht einverstanden sein, d.h. z.B. Verhaltensreflektion, gemeinsame Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien, Hilfestellung bei Einhaltung allgemeiner Schulregeln und individueller Vereinbarungen
  • Ansetzen an den Stärken der SuS, d.h. z.B. erlebnispädagogische Maßnahmen, Übertragen von verantwortungsvollen Aufgaben im Schulalltag, Verstärkerprogramme anhand individueller Zielvereinbarungen, Förderung zum Aufbau einer positiven Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Gemeinsames Erstellen und Reflektieren von Klassenregeln
  • Angebot von Rückzugsräumen i.S. von „Dampf ablassen können“ (Boxsack etc.), Entspannung, Bewegung (Fußballpausen!!)
  • Team-Teaching, Begleitung von Klassenausflügen / – fahrten 

Arbeit mit Elternhaus / Erziehungsberechtigten sowie außerschulischen Institutionen

  • regelmäßiger und intensiver Austausch mit Eltern / Erziehungsberechtigten mit dem Ziel, ressourcenorientierte Lösungswege zu beschreiben
  • bei Bedarf Einberufung interdisziplinärer Fachgespräche mit Lehrkräften, Jugendamt, Jugendtreffs, Ärzt/-innen, Therapeuten, Polizei etc.
  • Teilnahme an Hilfeplangesprächen i.S. der Hilfen zur Erziehung nach §§ 28ff SGB VIII (KJHG)
  • Schulformübergreifender Austausch

Arbeit mit dem Kollegium

  • Angebot gemeinsamer Arbeit, z.b. bei Projekten, Klassenfahrten und –ausflügen, Festen, AG´s, Teamteaching etc.
  • Fallbesprechungen, kollegiale Fallberatung, regelmäßiger Austausch mit Schulsozialarbeit, Schulleitung, Lehrkräften
  • Gemeinsame Absprache von Förderplänen
  • Mitarbeit in Schulgremien
  • Gemeinsame Erstellung von Gutachten gem. AO-SF

Sozialarbeiterin (Mira Dugal-Klahre)

  • Einzelfallhilfe (bei Lernschwierigkeiten, Verhaltensbesonderheiten, familiär bedingten Problemen)
  • systemische Beratung von Schülern, Eltern und Lehrern
  • Beratung von Eltern in Erziehungsfragen
  • Soziales Lernen
  • Vermittlung an Fachdienste
  • kollegiale Fallberatung und Fallbesprechungen
  • Konfliktberatung für Schülergruppen und Klassen (Mediation)
  • Einzelfallberatung bei Konflikten
  • Erstellung und Pflege eines sozialen Netzwerkes
  • Mitwirkung in Gremien
  • Planung und Organisation von Projekten

Kooperationspartner 

Katholische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche (Caritas)

Oedter Pfad 10, 47906 Kempen

Tel. 02152-52213 

Schulpsychologischer Dienst des Kreises Viersen

Rathausmarkt 3, 41747 Viersen

Tel. 02162-391439 

Jugendamt der Stadt Kempen (und andere Jugendämter)

Antoniusstr. 24, 47906 Kempen

Tel. 02152-917-0 (Zentrale) 

Drogenberatung Kontakt-Rat-Hilfe e.V.

Kreuzherrenstr. 17-19, 41751 Viersen

Tel. 02162-951132 (Herr Hartges) 

Kommissariat Vorbeugung

Mühlenberg 7, 41751 Viersen

Tel. 02162-377170-8 (Herr Lamers, Gewaltprävention, Medien) 

Rheinische Landeskliniken, Kinder- und Jugendpsychiatrie

Horionstr. 14, 41749 Viersen

Tel. 02162-965211 (Ambulanz)Tel. 02162-9631 (Zentrale)